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Bauen im sensiblen Umfeld: Pfahlgründung mit Energiepfählen am Kloster Bad Schussenried

In Bad Schussenried wurden insgesamt 6.250 Laufmeter Fertigpfähle mit einem Querschnitt von 30 × 30 cm hergestellt. Dies entspricht 330 Pfählen mit einer Einzellänge von etwa 19–20 m, die jeweils
einfach gekuppelt ausgeführt wurden.

Projektdaten
Leistung
  • Fertigteilpfahl (Energiepfahl) 30x30 cm
  • 330 Stück = 6250 m
  • Pfahllänge ca. 19-20 m, einfach gekuppelt
Auftraggeber
Carestone GmbH
Bauzeit
Februar - März 2024
Auftragssumme
k.A.

Dies entspricht 330 Pfählen mit einer Einzellänge von etwa 19–20 m, die jeweils einfach gekuppelt ausgeführt wurden. Die Pfahlgründung dient der Errichtung eines Seniorenwohnheims, das in unmittelbarer Nähe zum historischen Kloster Bad Schussenried entsteht, wodurch besondere Anforderungen an Erschütterungs- und Umgebungsmanagement berücksichtigt werden mussten.
Die Pfähle wurden in Beckenablagerungen eingebracht und anschließend in den tragfähigen Moränenkies eingebunden, um eine ausreichende vertikale und horizontale Tragfähigkeit sicherzustellen.
Vor Beginn der Serienherstellung wurde eine statische Probebelastung an vier Pfählen durchgeführt. Die gewonnenen Ergebnisse bildeten die Grundlage für die endgültige Bemessung und die Freigabe der Ausführung.

Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist die Ausstattung der oberen Pfahlabschnitte mit Erdwärmesonden, die in Zusammenarbeit mit Enercret eingebaut wurden. Dadurch wird ein kombiniertes System aus Tragpfählen und geothermischer Nutzung geschaffen, welches sowohl die energetische Effizienz des Neubaus steigert als auch die vorhandene Bodenstruktur optimal nutzt. Aufgrund der unmittelbaren Lage zum Kloster und der sensiblen Umgebung wurden die Rammarbeiten durch Dauerschwingungsmessungen begleitet, um mögliche Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen und die Einhaltung der zulässigen Schwinggrenzwerte sicherzustellen. Auftraggeber des Projekts ist die Carestone
GmbH.

 

Fotos: Rolf Schwark
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Tiefgründung mit FDP-Pfählen am Leipziger Innenstadtring

Die Schwesterfirmen STB Wöltjen und Aarsleff wurden von der Firma Zech Bau SE, Niederlassung Leipzig mit den Gründungsarbeiten für den Neubau eines Mehrfamilienhauses sowie
eines zugehörigen Gartenhauses innerhalb einer Baulücke im Leipziger Stadtzentrum in der Berliner Straße beauftragt.
Aufgrund von nicht tragfähigen Auffüllungen bzw. anstehendem Auelehm in einer Tiefe von bis zu 5m wurde eine wirtschaftlichen Tiefgründung mit insgesamt 131
Vollverdrängungsbohrpfählen mit bis zu 7m Pfahllänge favorisiert und beauftragt. Vorangehend wurden an den betroffenen Pfahlansatzpunkten, die noch im Boden verbliebenen Altfundamente und Keller
durch Hindernisbeseitigungsbohrungen im Kelly-bohrverfahren entfernt.
Der wirtschaftliche Vorteil bestand hierbei darin,
beide Teilleistungen mit demselben Trägergerät Bauer BG28 ausführen zu können. Somit wurde nur eine Baustelleneinrichtung für ein Großgerät
erforderlich.
Der An- und Abtransport von Großgeräten wird nicht nur im Hinblick auf die damit einhergehenden Kosten, sondern auch die damit verbundene Terminschiene infolge notwendiger behördlicher Genehmigungsprozesse mehr und mehr
zum wichtigen Thema bei der erfolgreichen Projektrealisierung.
Die technische Planung und Pfahlstatik erfolgten durch Aarsleff, die Abwicklung beider Bohrverfahren wurde erfolgreich durch STB Wöltjen ausgeführt.

Projektdaten
Leistung
  • 131 FDP-Pfähle
  • L bis 7 m
  • Durchmesser 440 mm
Auftraggeber
Zech Bau SE, NL Leipzig
Bauzeit
September 2021
Auftragssumme
165.000,00 EUR €

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