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Herstellung der Pfahlgründung für die Illerbrücke

Im Rahmen des Brückenbauprojekts an der Iller wurden insgesamt 150 Fertigpfähle mit einem Querschnitt von 35 × 35 cm verbaut.

Projektdaten
Leistung
  • Fertigteilpfähle 35x35 cm
  • 150 Stück = 4650 m
  • Pfahllänge: 31 m
Auftraggeber
Hubert Schmid, Marktoberdorf
Bauzeit
April - Mai 2025
Auftragssumme
k.A.

Die Pfähle sind jeweils zweifach gekuppelt und erreichen dadurch eine Gesamtlänge von rund 31 m. Die
Gründung erfolgt im weichen Seeton, was eine entsprechend sorgfältige Ausführung sowie eine angepasste Bemessung erforderlich macht. Die Pfähle dienen der Gründung von drei Widerlagern und wurden auf Grundlage der statischen Probebelastung der Illerbrücke Kempten (Nordspange) aus dem Jahr 2012 bemessen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse wurden als statische Bemessungsgrundlage übernommen.

Aufgrund der erwarteten hohen Horizontallasten, die insbesondere aus der Lage des Bauwerks und der
Beanspruchung durch Verkehr und Kräfte aus der Überbaukonstruktion resultieren, war in den oberen Pfahlsegmenten ein deutlich erhöhter Bewehrungsgrad erforderlich, um die seitlichen Einwirkungen sicher aufzunehmen. Die ausgeführten Arbeiten umfassen einen reinen Rammauftrag, einschließlich der
Herstellung, Anpassung und fachgerechten Verbindung der einzelnen Pfahlsegmente.
Die Bestellung der Pfähle wurde durch den Auftraggeber Hubert Schmid, Marktoberdorf, veranlasst und koordiniert.

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Selfstorage Stuttgart – Pfahlgründung

Für die Gründung eines Selfstorage‑Gebäudes in Stuttgart wurden insgesamt 2370 m Pfähle eingebracht: 282 Pfähle 30 × 30 cm und 35 Pfähle 35 × 35 cm mit Längen zwischen 6–8 m.

Projektdaten
Leistung
  • Fertigteilpfahl 30x30 cm und 35x35 cm
  • 317 Stück = 2370 m (282 Stck. 30x30 + 35 Stck. 35x35)
  • Pfahllänge: 6-8 m
Auftraggeber
Gottlob Rommel GmbH
Bauzeit
Februar 2025
Auftragssumme
k.A.

Diese Maßnahme ersetzt die ursprünglich ausgeschriebenen 670 duktilen Gusspfähle, was zu erheblichen
Einsparungen für Auftraggeber und Bauherrn sowohl in Zeit als auch Kosten führte. Gegründet wurde im üblichen Stuttgarter Bodenaufbau: unter Auffüllung und Verwitterungslehm liegt Gipskeuper, in den die Pfähle eingebracht wurden.

Die Erstbemessung stützte sich auf bereits vorliegende Probebelastungen aus der Umgebung, zusätzlich wurden auf Anforderung sechs dynamische Probebelastungen durchgeführt. Dabei konnten erwartungsgemäß hohe Lasten nachgewiesen werden: bis zu 3160 kN Rc,m bei den 30er Pfählen und 3440 kN Rc,m bei den 35er Pfählen. Zur Platzersparnis in den Fundamenten wurden Teile der Pfähle leicht geneigt ausgeführt. Die Arbeiten konnten schnell und kostengünstig innerhalb von vier Wochen abgeschlossen werden, sodass alle Beteiligten sehr zufrieden waren.

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Stark im Untergrund: Neubau Feuerwehrgerätehaus Ludwigsburg-Tamm

Für die Gründung des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses in Tamm wurden insgesamt 1576 m Pfähle mit einem Querschnitt von 30 × 30 cm und einer Länge von 11–13 m eingebracht.

Projektdaten
Leistung
  • Fertigteilpfähle 30x30 cm
  • 131 Stück = 1576 m
  • Pfahllänge: 11-13 m
Auftraggeber
Gottlob Rommel GmbH
Bauzeit
November 2024
Auftragssumme
k.A.

Vorab erfolgte eine intensive Abstimmung zwischen dem Tragwerksplaner, dem Baugrundgutachter und dem Bauherrn (Stadt Ludwigsburg), um die Pfahlgründung optimal zu planen. Das Baufeld war unkritisch hinsichtlich Lärm und Erschütterungen, zur Sicherheit wurde jedoch die Überwachung eines angrenzenden Wohnhauses über die Dauer der Arbeiten durchgeführt.

Die Pfähle wurden auf Fels ausgerammt, wobei auf die ursprünglich ausgeschriebenen dynamischen Probebelastungen nach Rücksprache mit Prüfer und Bodengutachter verzichtet werden konnte. Die Pfähle wurden wie erwartet vollständig ausgerammt.

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Bauen im sensiblen Umfeld: Pfahlgründung mit Energiepfählen am Kloster Bad Schussenried

In Bad Schussenried wurden insgesamt 6.250 Laufmeter Fertigpfähle mit einem Querschnitt von 30 × 30 cm hergestellt. Dies entspricht 330 Pfählen mit einer Einzellänge von etwa 19–20 m, die jeweils
einfach gekuppelt ausgeführt wurden.

Projektdaten
Leistung
  • Fertigteilpfahl (Energiepfahl) 30x30 cm
  • 330 Stück = 6250 m
  • Pfahllänge ca. 19-20 m, einfach gekuppelt
Auftraggeber
Carestone GmbH
Bauzeit
Februar - März 2024
Auftragssumme
k.A.

Dies entspricht 330 Pfählen mit einer Einzellänge von etwa 19–20 m, die jeweils einfach gekuppelt ausgeführt wurden. Die Pfahlgründung dient der Errichtung eines Seniorenwohnheims, das in unmittelbarer Nähe zum historischen Kloster Bad Schussenried entsteht, wodurch besondere Anforderungen an Erschütterungs- und Umgebungsmanagement berücksichtigt werden mussten.
Die Pfähle wurden in Beckenablagerungen eingebracht und anschließend in den tragfähigen Moränenkies eingebunden, um eine ausreichende vertikale und horizontale Tragfähigkeit sicherzustellen.
Vor Beginn der Serienherstellung wurde eine statische Probebelastung an vier Pfählen durchgeführt. Die gewonnenen Ergebnisse bildeten die Grundlage für die endgültige Bemessung und die Freigabe der Ausführung.

Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist die Ausstattung der oberen Pfahlabschnitte mit Erdwärmesonden, die in Zusammenarbeit mit Enercret eingebaut wurden. Dadurch wird ein kombiniertes System aus Tragpfählen und geothermischer Nutzung geschaffen, welches sowohl die energetische Effizienz des Neubaus steigert als auch die vorhandene Bodenstruktur optimal nutzt. Aufgrund der unmittelbaren Lage zum Kloster und der sensiblen Umgebung wurden die Rammarbeiten durch Dauerschwingungsmessungen begleitet, um mögliche Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen und die Einhaltung der zulässigen Schwinggrenzwerte sicherzustellen. Auftraggeber des Projekts ist die Carestone
GmbH.

 

Fotos: Rolf Schwark
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Parkhaus Neu-Ulm – Pfahlgründung

Für den Neubau des Parkhauses auf dem Gelände der Bechtle AG in Neu-Ulm wurden insgesamt 1.453 m Fertigpfähle verbaut.

Projektdaten
Leistung
  • Fertigteilpfahl 30x30 cm und 40x40 cm
  • 157 Stück (104 Stck. 30x30 + 53 Stck. 40x40)
  • Pfahllänge: 9-11 m
Auftraggeber
Deutsche Industrie und Parkhaus GmbH NL Stuttgart
Bauzeit
Mai 2025
Auftragssumme
k.A.

Die Gründung umfasst 104 Pfähle mit einem Querschnitt von 40 × 40 cm sowie 53 Pfähle mit einem Querschnitt von 30 × 30 cm. Die Pfähle weisen Regellängen zwischen 9 und 11 m auf, wobei – mit Ausnahme der Probepfähle – nahezu alle mit einer Länge von 9 m ausgeführt wurden. Das Parkhaus besitzt eine markante, dreieckige Grundform, was besondere Anforderungen an die Planung des Tragwerks und die Pfahlanordnung stellt. Die Gründung erfolgt im Kies, der oberhalb der Süßwassermolasse ansteht. Da die Molasse im Vergleich zum Kies eine geringere Tragfähigkeit aufweist, war eine stabile Einbindung in der kiesigen Schicht mit ausreichendem Abstand zur Süßwassermolasse wesentlich für die Aufnahme der vertikalen und horizontalen Lasten.

Der Nachweis der Tragfähigkeit wurde durch fünf dynamische Probebelastungen erbracht, die die Bemessungsannahmen bestätigten und die Serienproduktion der Pfähle freigaben. Aufgrund der bei Parkhäusern typischen, zum Teil erheblichen Horizontalkräfte – insbesondere aus den Verbänden und aus dem Bauwerkszuschnitt – wurde der Lastabtrag gezielt über Pfahlgruppen organisiert. Die Pfähle 40×40 cm konnten die anfallenden Horizontallasten über Bettung abtragen. Dadurch war der Einsatz von Schrägpfählen nicht erforderlich. Die Gründungsarbeiten stellen einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen Funktionsfähigkeit und Sicherheit des neuen Parkhauses dar und bilden die Basis für die weitere Rohbauausführung.

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Infrastruktur: Centrum-Pfähle für Gründung einer Lärmschutzwand

Installation unter beengten Platzverhältnissen an der B16 nahe Ingolstadt

AARSLEFF Spezialtiefbau wurde mit den Gründungsarbeiten für den Neubau einer Lärmschutzwand von der Firma Rädlinger Ingenieurbau beauftragt. Maßgeblich entscheidend für die Planung des
Gründungssystems waren die Vorteile des CENTRUM-PFAHL-Systems:
Installation selbst unter beengten Platzverhältnissen, kurze Einbauzeit, sofortige Überbaubarkeit und nahtloser Übergang zu nachgelagerten Gewerken.
Gerade bei einem Projekt, welches den Verkehrsfluss einer Bundesstraße beeinträchtigt, sind diese system-bedingten Vorteile von aus- schlaggebender Bedeutung.

Projektdaten
Leistung
  • 400 Stück Centrum Pfähle
  • 30 x 30 cm
  • L: bis zu 9 m
Auftraggeber
Fa. Rädlinger Ingenieurbau GmbH, Windorf
Bauzeit
März - April 2021
Auftragssumme
Ca. EUR 195.000,00

Für den Neubau einer 700 m langen Lärmschutzwand an der B16 nahe Ingolstadt wurden 400 CENTRUM- Pfähle mit einem Pfahlquerschnitt von 30×30 cm und einer Pfahllänge bis zu 9 m unter beengten Platzverhältnissen installiert. Zum Einsatz kam hierfür unsere BANUT 300 mit einem Betriebsgewicht von 30 to. und einem Hydraulikrammbär mit einem Fallgewicht von 2,5 to. Der Baugrund besteht aus locker bis mitteldicht gelagerten Sanden, zudem mussten zum Einbringen der Stahlbetonfertigpfähle mehrere Lagen geogitterbewehrte Erde durchrammt werden. Zur Sicherung der Arbeitsebene wurde die bahnseitige Böschung durch eine Vernagelung und Spritzbetonsicherung stabilisiert.

Für den Bau der Lärmschutzwand entlang der B16 wurde diese während der Bauarbeiten halbseitig gesperrt, zudem fanden die Arbeiten neben einer befahrenen Bahnlinie statt. Um die Beeinträchtigung des Verkehrs aufgrund der halbseitigen Straßensperrung so kurz wie möglich zu gestalten, hat sich das staatliche Bauamt Ingolstadt dazu entschieden, von traditionellen Gründungssystemen für Lärmschutzwände abzuweichen und somit auf das CENTRUM-PFAHL-System zurückzugreifen.
Aufgrund des flexiblen Rammgeräts und der sofortigen Überbaubarkeit der CENTRUM-Pfähle können die Gründungsarbeiten mit nur geringen Eingriffen in den Straßenverkehr und ohne Beeinträchtigung des Bahnverkehrs ausgeführt werden. Aufgrund des reibungslosen Ablaufs konnten die Gründungsarbeiten innerhalb von fünf Wochen abgewickelt werden.

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Gründung für den Neubau eines Parkdecks in Münster

Im Rahmen der Erweiterung des Bildungs- und Wissenschaftszentrums in Münster-Gievenbeck wird ein neues Parkdeck mit zwei Parkebenen errichtet. Aufgrund des schwierigen Baugrunds, der aus nicht tragfähigen Schichten besteht, werden zwei Gründungsvarianten – Pfahlgründung und Flachgründung – miteinander verglichen, um die beste Lösung für die sichere Lastabtragung zu finden.

Projektdaten
Leistung
  • 350 Stück Centrum Pfähle
  • 30 x 30 cm
  • L : 8 - 9 m
Auftraggeber
Die Bau- und Liegenschaftsbetriebe (BLB) NRW Münster
Bauzeit
August 2023
Auftragssumme
Ca. 320.000,- EUR

Pfahlgründung vs. Flachgründung

Die Bau- und Liegenschaftsbetriebe (BLB) NRW Münster baut im
Rahmen einer Erweiterung auf dem Gelände des Bildungs- und
Wissenschaftszentrums (BWZ) der Bundesfinanzverwaltung
in Münster-Gievenbeck ein neues Parkdeck. Bei der für die
Bebauung vorgesehenen Fläche handelt es sich um einen mit
Verbundsteinpflaster und Asphalt befestigten alten Parkplatz. Das
geplante Parkdeck wird über zwei Parkebenen verfügen. Neben
Fundamenten für Treppenhäuser, Technikstationen und Rampen
werden insgesamt 255 Einzelfundamente für die Gründung der
Parkdeckstützen benötigt.
Der Bodenaufbau im Bereich des Parkdecks besteht im
Wesentlichen aus vier Schichten. Unterhalb einer aufgefüllten
und umgelagerten Schicht folgen ab ca. 1,0 bis 2,0 m unterhalb
der Geländeoberkante Schmelzwassersande, die lokal noch von
Geschiebelehm unterlagert werden, bevor dann ab ca. 3,0 bis
maximal 3,50m Tiefe der Geschiebemergel bis in größeren Tiefen
ansteht.

Die Gründungssohle der Fundamente wird planmäßig bei ca.
1,50m bis 1,80m unter Gelände angegeben und liegt somit im
Bereich der Auffüllungen bzw. der Schmelzwassersande und
des Geschiebelehms. Diese Schichten werden im Rahmen der
Baugrunderkundungen als nicht ausreichend tragfähig für die
Abtragung der Stützenfundamente eingestuft. Die Lasten müssen
vielmehr in dem ab ca. 3,0 bis 3,50m unter Gelände anstehenden Geschiebemergl geführt werden.

Hierfür werden zwei Varianten untersucht. Zum einen eine Flachgründung mit Magerbetonvertiefung und zum anderen eine Pfahlgründung mit Fertigteilrammpfählen.

Für eine Flachgründung mit Magerbeton spricht zunächst die
einfache Handhabung und Umsetzung ohne Spezialgeräte.
Allerdings kann eine Magerbetonvertiefung nicht ohne
Wasserhaltung erfolgen, da ab ca. 2,0m unter Geländeoberkante
im Rahmen der Baugrunderkundungen Grundwasser angetroffen
wird. Zudem fallen bei einer Fundamentvertiefung Unmengen
Bodenmaterial an, die zu sehr hohen Deponiekosten führen.
Diese Kosten werden den Kosten einer Pfahlgründung mit
vollverdrängenden Fertigrammpfählen gegenübergestellt. Dabei
wird auch positiv berücksichtigt, dass bei einer Pfahlgründung
mit schlanken Stahlbetonfertigpfählen die Stützenfundamente
sehr viel kleiner ausgebildet werden können als bei einer
Flachgründung im Geschiebemergel, der oberflächennah
meist nur eine steife Konsistenz aufweist. Letztendlich zeigt
sich, dass eine Pfahlgründung bei genauerer Betrachtung der
Gesamtkosten, die wirtschaftlichere Lösung ist. Für die Bemessung
der Pfähle werden noch mal tiefere Baugrunderkundungen
durchgeführt, mit denen man die Pfahllängen weiter optimieren
kann. Insgesamt werden für die Gründung des Parkdecks ca. 350
Stück Stahlbetonfertigpfähle überwiegend 30x30cm in Längen
zwischen 8m und 9m eingebaut.

Die Pfahlarbeiten wurden durch die Aarsleff Grundbau GmbH in
nur 3 Wochen zur vollsten Zufriedenheit erledigt.
Varianten untersucht. Zum einen eine Flachgründung
mit Magerbetonvertiefung und zum anderen eine
Pfahlgründung mit Fertigrammpfählen

DAS PERSÖNLICHE GESPRÄCH IST DURCH NICHTS ZU ERSETZEN

Daher freuen wir uns darauf, mit Ihnen über ihre Bedürfnisse zu sprechen und gemeinsam die passende Lösung zu entwickeln

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Zwei Windkraftanlagen im Auftrag von Siemens Gamesa in Notorf

Die Gemeinde Nortorf im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein erhält einige der leistungsstärksten Windkraftanlagen weltweit, die künftig mehr als 10.000 Haushalte mit Strom versorgen werden. Für den Bau des neuen Windparks beauftragte Siemens Gamesa Renewable die Firma Aarsleff mit der Gründung, wobei besondere Herausforderungen durch schwierige Bodenverhältnisse und die Notwendigkeit einer tiefen Fundamentierung gemeistert werden mussten.

Projektdaten
Leistung
  • 102 Stück Centrum Pfähle
  • Ober- und Unterpfähle
  • 40 x 40 cm
  • L Oberpfähle = ca. 17 m
  • L insgesamt = ca. 23 m
Auftraggeber
Siemens Gamesa Renawable
Bauzeit
Januar 2022
Auftragssumme
EUR ca. 400.000,00.

Die Lage der Baustelle war mit vielen Herausforderungen
verbunden. Neben den schwierigen Bodenverhältnissen, bei denen die Pfähle eine wässrige und weiche
Kleischicht durchdringen mussten, gab es weitere
Besonderheiten: So wurden Pfähle mit einem hohen
Bewehrungsrad gerammt. Außerdem war die Länge
der Oberpfähle statisch vorbestimmt. Auch die
Kranfundamente mussten aufgrund des anstehenden
Baugrundes tiefgegründet werden.
Das Centrum Pfahl System hat sich als wirtschaftlichstes
und sicherstes System auf kompliziertem Baugrund
wieder bewährt.
Eine weitere Besonderheit war die Logistik: So wurden
Pfähle aus zwei konzerneigenen Pfahlwerken aus Polen
und Dänemark geliefert.

DAS PERSÖNLICHE GESPRÄCH IST DURCH NICHTS ZU ERSETZEN

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Tiefgründung von 8 Windenergieanlagen im Windpark Wetterdeich

Im Windpark Wetterdeich nördlich der Ortschaft
Oberndorf und südlich der Ortschaft Wetterdeich wurde die Aarsleff Grundbau GmbH
mit der Tiefgründung von Windenergieanlagen inkl. Kranfundamenten beauftragt.
7 WEA des Typs ENERCON E-115 wurden für
die Bürgerwindpark Oederquart GmbH errichtet, eine weitere WEA für die Denker und
Wulf AG. Jede Windenergieanlage wurde mit 84
Pfählen mit Längen von L= 28-38 m tiefgegründet. Bei den Kranstellflächen wurden 64 Pfähle mit Längen L= 28-38 m eingerammt. An einigen Standorten wurden Probepfähle gerammt und
durch dynamische Probebelastungen getestet,
um die erforderlichen Pfahllängen und Tragfähigkeiten möglichst genau festzulegen. Dies führte zu einem hohen Maß an Planungssicherheit.

Projektdaten
Leistung
  • 84 Stück Centrum Pfähle
  • 45 x 45 cm
  • L = 28 - 38 m
Auftraggeber
Bürgerwindpark Oederquart GmbH Denker & Wulf AG Enercon GmbH
Bauzeit
Nov. 2018 - Aug. 2019
Auftragssumme
EUR 4.100.000,00
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Tiefgründung von 7 Windenergieanlagen in Schleswig-Holstein

Die Nordermeldorf-Wind GmbH & Co. KG errichtet im
Kreis Dithmarschen Windenergieanlagen vom Typ
Siemens-Gamesa SG 5.X-155 mit einer Nennleistung von
je 6,6 MW, einem Rotordurchmesser von je 155 m und
verschiedenen Nabenhöhen.
Insgesamt wurden bei den 7 tiefgegründeten WEA 216
Stahlbetonfertigpfähle System CENTRUM in den Baugrund
gerammt. Je WEA wurden 33-39 Stahlbetonfertigpfähle
mit einem Querschnitt 40×40 cm verbaut. Die Pfahllängen
betrugen 15-25m.
Aarsleff Spezialtiefbau GmbH konnte hier als Spezialtiefbauer
sowohl die langjährige Expertise für Gründungen von
Windkraftanlagen als auch sämtliche Systemvorteile des
Centrum Fertigpfahls einbringen. Im Zusammenspiel
mit unserem Auftraggeber Siemens Gamesa Renewable
Energy GmbH & Co. KG sowie mit den beiden Fachplanern
für Geotechnik und Tragwerksplanungen entstand ein
überzeugendes Gesamtprojekt.

Projektdaten
Leistung
  • 216 Stück Centrum Pfähle
  • 40 x 40 cm
  • L = zwischen 15 - 25 m
Auftraggeber
Siemens Gamesa Renewable Energy GmbH & Co. KG
Bauzeit
April - Juni 2022
Auftragssumme
EUR ca. 540.000,00

Eine detaillierte Abstimmung und Erarbeitung der
erforderlichen Pfahllängen im Vorwege führte zu einer
wirtschaftlichen Ausführungsvariante mit optimierten
Pfahllängen. Die getroffenen Bemessungsansätze zu
Pfahllängenermittlung aufgrund von weitreichenden
Erfahrungswerten bei vergleichbaren Baugrundverhältnissen

konnten durch die Ausführung von baubegleitend durchgeführten

dynamischen Probebelastungen bestätigt werden.

Ein Wort zu den Bodenverhältnissen: Die Deckschicht
des untersuchten Geländeareals besteht zunächst aus
üblichen Mutterböden/Kulturböden. Unterlagernd folgen
Sande pleistozänen Ursprungs. Insbesondere die stark
wasserführenden Wattsande sowie die weichplastischen
Kleiböden und fluviatile Stillwassersedimente im
Nahbereich der WEA-Standorte bieten hervorragende
Voraussetzungen, um die Vorteile des Centrum
Fertigpfahl-Systems perfekt auszuspielen. Abgesetzt
wurden die Pfähle in den dicht bis sehr dicht gelagerten
pleistozänen Sanden. Für die Rammung der Pfähle in die
pleistozänen Sande ist der Einsatz eines Geräts mit 9 to
erforderlich.
Die Pfähle wurden wie geplant in weniger als zwei
Monaten eingebaut, und das Bauvorhaben konnte
zur vollsten Zufriedenheit unseres Auftraggebers
durchgeführt werden. Wir freuen uns darüber, dass
wir mit diesem Projekt einen Beitrag zur Energiewende
leisten konnten.

Willkommen bei AARSLEFF Spezialtiefbau!

Durch die Verschmelzung der STB Wöltjen GmbH in die AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH, finden Sie unser gebündeltes Know-how und unsere Technologien nun gemeinsam auf www.aarsleff.de