Übersicht

Größte Stromtankstelle Europas auf Stahlbetonfertigpfählen gegründet

Gründungsarbeiten für den Campus e-Mobilität in Zusmarshausen

Projektdaten
Leistung
  • 268 Stück Centrum Pfähle
  • 30 x 30 cm
  • 72 Stück Centrum Pfähle
  • 35 x 35 cm
  • L = bis 10 m
Auftraggeber
Sortimo Innovationspark Zusmarshausen GmbH
Bauzeit
August 2019
Auftragssumme
EUR 200.000,00

Derzeit größte Stromtankstelle Europas auf Stahlbetonfertigpfählen gegründet: Aarsleff Grundbau
wurde mit den Gründungsarbeiten für den Campus e-Mobilität in Zusmarshausen beauftragt.
Im Auftrag der Fa. Sortimo wurden hierfür 352 Pfähle mit einem Pfahlquerschnitt von 30×30 cm
und 35×35 cm und einer Pfahllänge bis zu 10 m in den kiesig-sandigen Baugrund eingebracht.
Mit einer Bauzeit von 3 Wochen wurde das Bauvorhaben termingerecht abgewickelt.

Aufgrund der sofortigen Überbaubarkeit der Pfähle konnten die Rohbauarbeiten nahtlos fortgeführt werden.
Insgesamt werden 144 Ladestationen errichtet, davon 120 Schnelllader mit bis zu 50 kW Leistung und24 Supra-Schnelllader mit bis zu 350 kW Leistung. Die Stromtankstelle liegt direkt neben
der BAB 8 zwischen Stuttgart und München und somit an einer der Hauptverkehrsadern in Bayern

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Daher freuen wir uns darauf, mit Ihnen über ihre Bedürfnisse zu sprechen und gemeinsam die passende Lösung zu entwickeln

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Gründungsarbeiten beim Neubau des Hochrampenbauwerks K30 (A7)

Die Rammarbeiten für die Baugrundverbesserung im Bauwerk K30 im Zuge des 8-streifigen Ausbaus der A7 sind erfolgreich abgeschlossen. In dieser Phase wurde die Gründung für die Richtungsfahrbahn Flensburg-Hannover erstellt, wobei insgesamt über 7.000 Pfähle in drei Bauabschnitten zum Einsatz kamen, um die Erweiterung des Bestandsbauwerks unter Aufrechterhaltung des Autobahnbetriebs zu ermöglichen.

Projektdaten
Leistung
  • Ca. 2.700 Stück Centrum Pfähle
  • 35 x 35 cm
  • 45 x 45 cm
  • L = 12 - 18 m
Auftraggeber
ARGE Ersatzneubau K30 (Hochtief Infrastructure GmbH/ Fr. Holst GmbH & Co. KG)
Bauzeit
April - Juli 2021
Auftragssumme
Ca. EUR 2,7 Mio

Die Rammarbeiten für die Baugrundverbesserung im
Bauwerk K30 im Zuge des 8–streifigen Ausbaus der
A7 sind abgeschlossen. In dieser Bauphase wurde die
Gründung für die Richtungsfahrbahn Flensburg-Hannover
erstellt. Die Richtungsfahrbahn Hannover-Flensburg folgt
im nächsten Bauabschnitt im Jahr 2022.
Zur Ausführung kommen insgesamt über 7.000 Pfähle (ca.
100.000 Meter) in drei Bauabschnitten zum Einsatz. Die
Herausforderung des Bauvorhabens: Das tiefgegründete
Bestandsbauwerk aus Stahlbeton soll im Zuge der
Erweiterung durch eine Dammkonstruktion ersetzt
werden und das alles unter Aufrechterhaltung des
Autobahnbetriebes von je drei Fahrspuren in beide
Fahrtrichtungen. Das Rampenbauwerk wird an der Stelle
der Bestandshochstraße errichtet.

Der generelle Baugrundaufbau ist gekennzeichnet
durch die besondere Lage des Planungsgebiets in der
Elbmarsch. Der Ersatzneubau des Hochrampenbauwerks
K30 erfolgt als Dammbauwerk. Dazu ist ein geokunststoff-bewehrtes Gründungspolster auf vertikalen Traggliedern
(Centrum Pfählen) einzubauen. Die Pfähle sind bis
in die tragfähigen Sande unterhalb der organischen
Weichschichten einzurammen.

Die Pfähle sollen mindestens 2,5 m in die tragfähigen Sande einbinden. Zur
Aufnahme der Lasten aus dem Geogitter ist eine runde
Kopfaufweitung von D = 0,7 m über den Einbau einer
Stahlbetonkopfplatte zu gewährleisten.
In diesem zweiten Bauabschnitt wurden ca. 2.700
Stahlbetonfertigpfähle in den Boden gerammt. Diese
verteilen sich hauptsächlich auf 2 Pfahlquerschnitte. Zum
Einsatz kommen vorrangig Fertigteilrammpfählen mit
einem Querschnitt 35 x 35 cm in Längen von 11 m und 18
m im Bereich der eigentlichen Bodenverbesserung. Hier
werden ca. 2.100 Pfähle in einem festgelegten Pfahlraster
eingebracht. Diese werden auf eine festgelegte
Tiefe nach bestimmten Rammkriterien gerammt. Im
Folgegewerk erfolgt der Aufbau des Dammbauwerkes.
Zum seitlichen Halt des Dammbauwerkes werden im
Randbereich ebenfalls Stahlbetonfertigpfähle für die
Tiefgründung einer Winkelstützwand ausgeführt.
Zur Ausführung kommen in diesem Bereich ca. 600
Stahlbetonfertigpfähle mit einem Querschnitt 45 x 45 cm
mit Pfahllängen von 11 m und 18 m.
Der Einbau der Pfähle erfolgt mit drei Rammgeräten der
Fa. Junttan der neuesten Generation. Arbeitstäglich
werden bis zu 75 Pfähle gerammt.

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GIGAFACTORY BERLIN

Tiefgründung einer der größten Produktionsanlagen von E-Autos Europas

Projektdaten
Leistung
  • 650 Stück Centrum Pfähle
  • 40 x 40 cm
  • L = 11 m
  • Spundwand mit Horizontalverankerung
Auftraggeber
Tesla Manufacturing Brandenburg GmbH
Bauzeit
Mai - Dez. 2020
Auftragssumme
Ca. EUR 900,000.00

Der weltweit führenden Hersteller von E-Autos hat in Berlin
Grünheide eine seiner größten Produktionsanlagen in Europa
gegründet. Die „Gigafactory“ hat eine Produktionskapazität von
bis zu 500.000 E-Autos pro Jahr. Neben dem enormen Einfluss
auf die allgemeine Entwicklung der Automobilindustrie in
Deutschland, trägt die „Gigafactory“ viele positive wirtschaftliche
Impulse in die Entwicklung der gesamten Region bei.
„Innovation in Hochgeschwindigkeit“ ist das Credo des Bauherrn.
Dieser Herausforderung haben wir uns in diesem spannenden
Gründungsvorhaben auch gestellt: Durch unser hohes und
gleichbleibendes Qualitätsniveau, einem 100% transparenten
Dokumentationsgrad der Prozessschritte, die projektspezifischen
Systemvorteile, die wir in Folge näher erläutern, und
insbesondere Flexibilität und Geschwindigkeit bei der Ausführung
konnten die Projektanforderungen ganzheitlich erfüllt werden.
Die Beauftragung der Gigafactory erfolgte direkt vom Bauherrn
und so konnten die Pfahlarbeiten für das Presswerk im
Mai 2020 starten. Das Presswerk ist die Produktionseinheit
in der Fertigung, die für das Pressen der Karosserieteile
verantwortlich ist, und dadurch ganz besonderen Kräften im
Fundament ausgesetzt wird. Zuerst erfolgten die statischen
und dynamischen Pfahlprobebelastung, um das Design zu
verifizieren. Anschließend wurden die Bauwerkspfähle in
kürzester Zeit eingebaut: Zwei Rammgeräte (Junttan PM24 und
Hitachi 180, beide mit 9 Tonnen Fallgewicht) bauten täglich bis zu
50 Stück 11 Meter lange 40×40 cm Centrum Pfähle sicher ein.

Eine weitere besondere Projektanforderung stellte das Baugebiet
als Trinkwasserschutzgebiet dar. Durch unsere umweltgerechte
Gründungstechnologie bereits vorgefertigte Centrum Pfähle
einzusetzen, und keine vor Ort hergestellten Gründungselemente
zu verwenden, konnten wir dieser sehr sensiblen Anforderung
gerecht werden. Zu den beschriebenen Pfahlgründungsarbeiten
des Presswerks, umfasste der Auftrag auch die Erstellung
und Etablierung einer rückverankerten Spundwand, die
zum bereits gegründeten angrenzenden Fundament einer
Montagehalle etabliert wurde. Aufgrund der besonderen
Situation „Trinkwasserschutzgebiet“ wurden die Spundwände
nicht mit Verpressankern sondern über eine Ankerwand in 50 m
Entfernung gesichert.
Die gesamte Gründung wurde von der Per Aarsleff Gruppe
im Sinne des „One Company“-Gedanken realisiert. Der direkte
Auftragnehmer, Aarsleff Grundbau GmbH ging eine interne
ARGE mit den Schwesterfirmen Per Aarsleff A/S und Neidhardt
Grundbau GmbH ein. Das „One Company“-Konzept ist im Aarsleff
Konzern ein bevorzugtes Kooperationsmodel, um unsere
vielfältigen Ressourcen und Kompetenzen für den Kunden
und für die Aarsleff Gruppe synergetisch zu bündeln: Weniger
Schnittstellen und das Teilen der gemeinsam gesammelten
Erfahrungen erhöhen die Effektivität maßgeblich und nachhaltig.
Dadurch konnten wir in kürzester Zeit dieses besondere Projekt
in enger Kooperation mit dem Rohbauunternehmen erfolgreich
umsetzen.

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Neubau eines Logistikzentrums für Amazon in Horn-Bad Meinberg

Fertigteilrammpfähle System CENTRUM favorisiert

Projektdaten
Leistung
  • Ca. 2.000 Stück Centrum Pfähle
  • 35 x 35 cm
  • 40 x 40 cm
  • L: 14 - 23 m
Auftraggeber
BREMER AG
Bauzeit
Mai 2023
Auftragssumme
EUR 4,3 Mio.

Aarsleff wurde von der BREMER AG mit der
Sondergründung für den Neubau eines Amazon Logistikzentrums
am Standort Horn-Bad Meinberg beauftragt. Auf einer Grundfläche von ca. 51.000m² entsteht ein hochmodernes Logistikzentrum mit 4 Ebenen sowie Büro- und Sozialflächen für Mitarbeitende.
Die Projektfläche liegt in der sogenannten Lippischen Keupermulde. Der Schichtaufbau lässt sich grob in vier Bodenschichten
einteilen. Unterhalb des Oberbodens und der Lössablagerungen
folgen fluviatile Ablagerungen, die von den sogenannten Abschwemmmassen unterlagert werden, bevor das Festgestein in
Form von Gipskeuper zwischen 13m und 21m unter der Geländeoberkante ansteht.
Anhand der geologischen Voruntersuchungen wurde sehr schnell
klar, dass aufgrund der sehr hohen Lasten aus dem Logistikzentrum nur die Basis der Abschwemmmassen und der Gipskeuper
zur setzungsverträglichen Lastabtragung in Frage kommen. Daher
wurde für die Gründung des Logistikzentrums eine Tiefgründung
über Rammpfähle seitens der Fachingenieure empfohlen. Verschiedene Rammpfahllösungen wurden technisch und wirtschaftlich hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile analysiert.

Dabei wurden neben den üblichen Anforderungen (Tragfähigkeit
und Pfahlsetzungen) auch baupraktische Randbedingungen wie
Anforderungen an die Arbeitsebenen, Winterbetrieb, möglicher
Rammablauf und Logistik sowie Aushärtungszeiten etc. berücksichtigt.
Aufgrund dieser Punkte und der sehr guten Erfahrungen bei bereits zuvor umgesetzten Logistikzentren mit ähnlichen Randbedingungen wurde der Stahlbetonfertigpfahl CENTRUM Standard favorisiert.
Mit Beauftragung der Pfahlgründung wurde entschieden, ein
vorgezogenes Probefeld mit zwei statischen und 10 dynamischen
Pfahlprobebelastungen auszuführen. Diese dienten zur Optimierung der Pfahlanzahl und Pfahllängen.
Für die Tiefgründung der Halle und des angrenzenden
Bürogebäudes werden ca. 2.000 Stahlbetonfertigpfähle System
CENTRUM in einem überwiegenden Querschnitt 40x40cm und
in Einzellängen zwischen 14m und 23m eingebaut. Die Arbeiten
werden zeitgleich mit bis zu vier Geräten ausgeführt.

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Fertigrammpfähle als Gründung von Solar-Carport-Projekt in NL

Centrum Pfähle als Mastfundamente im Bereich der Erneuerbaren Energien

Projektdaten
Leistung
  • 2800 Stück Centrum Pfähle
  • 45 x 45 cm
  • 45 x 67 cm
  • L: 5 m
Auftraggeber
Mounting Systems GmbH
Bauzeit
Dezember 2020 - März 2021
Auftragssumme
Ca. EUR 2.500.000,00

Das MOJO Projekt – ein Solar-Carport-System – in der
Provinz Flevopark (Niederlande) ist ein Paradebeispiel
für die Verwendung von Fertigrammpfählen im Bereich
der Erneuerbaren Energien. MOJO ist eine Open Air Veranstaltungsanlage mit einem großen Parkplatz für
Besucher. Der Anspruch, innerhalb derselben Fläche
zum einen Solarenergie zu gewinnen und zum anderen
weiterhin die Parkplätze für die Besucher anbieten zu
können, führte zu einer Lösung, bei der das Centrum
Pfahlsystem die optimale Grundlage bot.
Aarsleff Spezialtiefbau GmbH erhielt den Auftrag, ca. 2.800 Stück,
speziell für dieses Projekt entwickelte, Centrum Pfähle
zu liefern und einzubauen: Stahlbetonfertigpfähle mit
dem Querschnitt 45x45cm, der sich im Kopfbereich
zur Aufnahme der aufgehenden Stahlkonstruktion auf
45×67 cm vergrößert. Es wurde eine umfangreiche
Baugrunderkundung im Vorfeld durchgeführt und die
Pfahlabmessung und -länge wurden in diesem Fall
hauptsächlich durch Horizontal- und Biegebelastungen
bestimmt. Daraus ergaben sich relativ kurze Pfähle (5
m Gesamtlänge) mit einem aufgeweiteten Pfahlkopf. Als
Befestigungsbasis für die aufgehende Stahlkonstruktion
wurden 4 Gewindebolzen in den Pfahlkopf integriert,
die eine sehr einfache Befestigung ermöglichen.

Für die Rammung der Pfähle wurden 2 Junttan Geräte (PMx22 und PM20) mit hydraulischem Hammer
(Fallgewicht 5 Tonnen) eingesetzt. Um die kurzen
Pfahlelemente und die integrierten Bolzen effektiv
und präzise auf der Baustelle handhaben zu können,
wurden spezielle Hebevorrichtungen verwendet. Im
Durchschnitt wurden 30 Pfähle pro Tag erfolgreich
installiert.
Gründungspfähle werden klassisch verwendet, um
den Übergang der Bauwerkslasten in ausreichend
tragfähigen Boden sicher zu gewährleisten.
Hier bietet das Fertigteilpfahlsystem zahlreiche
Vorteil: Die werksmäßige Vorfertigung unter
kontrollierten Bedingungen ergibt eine sehr hohe
Produktqualität und Systemtransparenz. Kombiniert
mit einem effizienten Einsatz auf der Baustelle und
der Unabhängigkeit von anderen Prozessen, trägt das
Pfahlsystem zu einer hervorragenden ganzheitlichen
Projektwirtschaftlichkeit bei. Im Gegensatz zu anderen
Pfahlsystemen kann der Centrum Pfahl unter- und
oberhalb des Bodens eingesetzt werden: im Baugrund
als Pfahl und gleichzeitig innerhalb der aufgehenden
Konstruktion als Stütze bzw. Montagefuß. Damit
bietet das Centrum Pfahlsystem eine wertvolle
Mehrzweckfunktion.

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Willkommen bei AARSLEFF Spezialtiefbau!

Durch die Verschmelzung der STB Wöltjen GmbH in die AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH, finden Sie unser gebündeltes Know-how und unsere Technologien nun gemeinsam auf www.aarsleff.de